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Haircutting Story: Anna (Deutsch)

Vielen Dank, Stefan, fuer deine Geschichte!

Anna

 Autor, Stefan von Deustschland

Anna wohnte bei ihrer Oma, seit ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben gekommen waren.

Sie war gerade 18 Jahre alt, in der Ausbildung und arbeitete im Büro.

Ihre Bewerbung war nicht die beste, aber ihr Bild hat beim Auswahlverfahren doch sehr angesprochen und eine Rolle gespielt.

Ein hübsches Gesicht, hohe Wangenknochen, eine gerade schmale Nase und volle Lippen wie auch brünettes schulterlanges Haar, auf eine Länge abgeschnitten und links gescheitelt machten sie sehr fotogen. Ihre gezupften dunklen Augenbrauen unterstrichen ihre braunen Rehaugen, die mit Lidschatten noch vergrößert wurden.

Ihr gefiel die Arbeit. Doch wollte sie sich äußerlich gerne verändern.

Sie hatte es satt, immer nur als ein Püppchen angesehen zu werden.

Manchmal genoss sie die Komplimente zwar, doch wollte sie einfach mal Veränderungen.

Was ihre Oma dazu sagen würde? Das war ihr egal. Die würde das eh nicht verstehen.

Sie betrachtete sich im Spiegel. Was sollte sie tun? Wie konnte sie anderes aussehen?

Gewagter und punkiger sollte es sein.

Vielleicht ein Tattoo, Piercing und ein Kurzhaarschnitt. Ja. Das sagte ihr zu.

 

Anna nahm sich zwei Tage frei und ging zunächst in ein Tattoo und Piercing Studio und ließ sich auf dem Rücken den ersten Teil eines Drachentattoos stechen, was sich fast über den gesamten Rücken erstreckte. Dafür waren noch weitere Sitzungen nötig.

Am nächsten Tag war die Unterlippe und die Nase dran mit einem Ring durch die Unterlippe und einem Ball Closure Ring als Septum Piercing durch die Nasenscheidewand.

Wobei das Septum Piercing sehr schmerzhaft war. Aber Sie war ja schließlich nicht aus Zucker und Frauen halten ja schließlich viel aus. Sie biss die Zähne zusammen und ließ es über sich ergehen.

Sie schaute sich in den Spiegel und war noch nicht zufrieden, denn die dunklen schulterlangen Haare sahen einfach noch zu brav aus.

Färben und schneiden wäre ok. Doch sie wollte es selber machen.

Im Internet bestellte sie eine Haarschneidemaschine und Haarfärbemittel in verschiedenen Farben von grün, pink und lila, denn eine normale Haarfarbe kam für sie nicht in Frage.

Falls sie einen Irokesenschnitt machen wollte mit glatt rasierten Seiten, besorgte sie sich noch Rasierschaum und Nassrasierer.

"Hmmm wenn das so wild ist, kann sich so nicht ins Büro. Mein Chef bringt mich um!" überlegte sie und fand auch dafür eine Lösung. Sie kaufte sich eine Kurzhaarperücke, schön unauffällig, dann gibt es keinen Ärger.

 

Am nächsten Tag ging sie wieder zur Arbeit. Die Piercings nahm sie für die Zeit heraus, um die anderen nicht zu erschrecken.

Das Tattoo auf dem Rücken war eh kaum zu erkennen und dagegen konnte auch keiner was haben.

Nach ein paar Tagen war es endlich so weit. Als sie zu Hause angekommen war, in einem Reihenhäuschen am Rande der Stadt, kam ihre Oma aus der Küche und sagte:
"Anna, da ist ein Paket für dich. Hast du was bestellt?" wurde sie neugierig und Anna nickte nur.

Sie liebte ihre Oma, doch hielt sie sie auch für altmodisch und rückständig und manchmal auch viel zu neugierig.

Sie war schon richtig aufgeregt.

"Ist für mich, Oma. Ich machs gleich oben auf." und sie rannte die steile Treppe hinauf in ihr Zimmer.

Ihre Oma war nicht mehr so gut auf den Beinen und konnte nicht nach oben.

Ratsch, ratsch, ratsch riss sie ungeduldig den Karton auf.

Alles war da. Die Haarschneidemaschine, die Perücke, das Färbemittel, den Rasierschaum und auch die Nassrasierer.

"Anna! Das essen ist fertig.  Kommst du?" rief die Oma und sie rannte geschwind die Treppe herunter.

"Langsam Kind." mahnte die Oma und schon saß Anna am Tisch.

Es gab Königsberger Klopse, selbst gemacht. Die Oma konnte gut kochen.

Trotz des guten Essens hatte Anna aber eine tolle superschlanke zierliche Figur. Sie konnte essen, was sie wollte, sie wurde nicht dick.

Sie musste nur an die angekommenen Sachen in ihrem Zimmer denken.

Gott sei dank hatte sie oben ein eigenes Badezimmer. Diesen Luxus hatte die Oma noch in ihrem Häuschen einbauen lassen, als sie Anna aufnahm.

Die Oma benutzte das Bad im Erdgeschoss, was ihrer Gehbehinderung sehr entgegenkam.

Nach dem Essen war es endlich so weit. Sie huschte nach oben und packte die Sachen aus.

"Jetzt kommen die Haare endlich ab!" dachte sie und nahm die Haarschneidemaschine mit ins Bad und stellte sich vor dem Spiegel.

Ihr Herz pochte vor Aufregung. Sie war sich nicht sicher, wie sie das machen sollte.

Sie schaute sich das noch mal alles genau an und überlegte.

Erst mal nach sie einen 12mm Aufsatz, steckte ihn auf und schloss die Maschine an die Steckdose an.

Nach dem einschalten war ein Surren zu hören. Sie grinste und ging mit den Fingern durch ihr langes Haar.

"Wo ansetzen?" überlegte sie doch sie fand eine Lösung.

Sie schaltete die Haarschneidemaschine wieder aus und nahm ein paar Haarspangen und steckte ihr Deckhaar hoch.

"Schon besser!" dachte sie und setze die Maschine mit 12mm Aufsatz an die linke Schläfe und zog genau an der Linie entlang, die sie hochgesteckt hatte. Sie spürte, wie das lange Haar auf ihre Schulter viel, denn sie hatte Trägertop an und sich kein Handtuch darüber gelegt.

"Egal" dachte sie und fuhr mit der Maschine fort.

Als auf der linken Seite die Haare vollständig auf 12mm abgeschnitten waren, machte sie auf der anderen Seite weiter. Sie zog ein Stück an der Linie entlang und stoppte.

Sie betrachtete die Maschine dachte "Scheiß Aufsatz!" und entfernte diesen.

Dann machte sie auf der rechten seite ohne Aufsatz weiter. Die Stoppeln, die die Maschine hinterließ, waren so gering, daß ihre Kopfhaut sichtbar wurde.

"Schon besser." dachte sie und fuhr fort, bis sie auch hinter dem rechten Ohr alles freigelegt hatte.

Dann musste noch die linke Seite kahl geschoren werden, denn da war ja noch alles auf 12mm Länge geschnitten.

"Wenn schon, denn schon." dachte sie und fuhr die Maschine durch das kurz geschnittene Haar, bis auch hier die Kopfhaut auf der vollen Seite zu sehen war.

"Geiler Iro. Aber noch nichts besonderes." dachte sie und legte die Maschine erst mal wieder zur Seite.

Sie löste die Haarspangen und ließ das Deckhaar herungerfallen.

Fast wurden die kahlen Seiten vom übrig gebliebenen Haar bedeckt, doch sie konnte erkennen, das es darunter kahl war.

"Das ist noch zu viel" meinte sie mit einem Blick auf die Perücke, die das ja verdecken sollte und wühlte darin herum um wieder etwas hochzustecken.

Sie nahm einen Kamm und teilte die Haare in zwei Teile. Das nach vorn gekämmte Haar fixierte sie mit Haarspangen nach oben, das war so ein Haarbüschel bis zur Mitte ihres Schädels, den Rest ließ sie nach hinten fallen.

"Ab dafür!" dachte sie, nahm die Haarschneidemaschine und begann, auch von hinten alles abzuschneiden, bis auch da nur noch ein paar Stoppeln zu sehen waren. Jetzt hatte sie nur noch oben auf dem Kopf einen Streifen Haare, die immer noch auf die alte Länge waren. Doch als sie sie herunterließ, konnten sie die Seiten und hinten nicht mehr verdecken.

Sie hielt die Haare hoch, nahm die Schere und schnitt sie auf ungefähr 12cm ab.

Dann nahm sie die Haarschneidemaschine ein weiteres mal und schor den Streifen nach hinten schmaler werdend, so das der Streifen zu einem Dreieck wurde, mit einer Ecke zur Schädelmitte.

"Schon besser." dachte sie und legte die Maschine zur Seite.

Jetzt nahm sie den Rasierschaum und schäunte sich die geschorenen Stellen ein.

Mit den Nassrasierer begann sie zunächst an den Seiten, dann hinten und schließlich fuhr sie damit ganz vorsichtig an den Kanten des Haardreiecks entlang.

Die Stoppeln waren entfernt und Annas Kopf bis auf den Haarbüschel vorn glatt rasiert.

Sie schaute durch die Farben und entschied sich für pink.

Sie machte die restlichen Haare nass und rieb das Färbemittel in die dunklen Strähnen ein und ließ es einwirken. 

Ein Glück, daß ihre Oma nicht nervte, denn so wollte sie das Bad ungern verlassen.

Schließlich war die Einwirkzeit vorrüber und sie spülte es aus und ihre dunklen Haare hatten sich in ein knalliges Pink verwandelt. 

Jetzt musste nur noch die Perücke passen.

Mit einer Haarspange fixierte die das pinkfarbene Haar nach hinten und setzte die Perücke auf. Mit dem Pony verdeckte sie das übrigebliebene Haar, an den Seiten waren zwei lange Strähnen, die sie mit dem Kamm vor den Ohren strich und hinten musste nur das Haar ein bisschen gelegt werden.

"Perfekt!" war sie zufrieden und nahm die Perücke wieder ab, die sie ja morgen erst wieder brauchte.

Jetzt setzte sie ihre Piercings wieder ein und fegte die vielen Haare zusammen, die sie abgeschnitten hatte.

Sie musste es unbedingt ihrer Oma zeigen, denn sie würde es ja eh bald zu sehen bekommen.

Sie huschte die Treppe hinunter und ging ins Wohnzimmer, mit einer Hand auf die Glatze, dann ein wenig in die übriggebliebene Haarsträhne wühlend.

"Oma, ich hab mir die Haare abgeschnitten."

Sie erschrak zutiefst.

"Kind, warum hast du das gemacht! Du hattest so schöne Haare!" meinte sie und war überhaupt nicht begeistert. Aber das wusste Anna.

"Das sind meine Haare. Ich brauch das."

"Und deine Arbeit? Was wird dein Chef dazu sagen?" wandte sie ein, doch sie hatte auch dafür eine Lösung.

"Dafür hab ich eine Perücke. Wenn ich die trage, dann sieht man das gar nicht und ich hab dann halt nur etwas kürzere Haare. " sagte sie.

Die Oma konnte es kaum fassen.

"Die schönen Haare." klagte sie und ermahnte Anna, die Perücke aufzusetzen und die Piercings zu entfernen, wenn sie zur Arbeit ging.

"Wird gemacht, Oma. Ich schau noch etwas Fern und dann geh ich ins Bett."

Nach diesen Worten huschte sie wieder die Treppe hoch und machte den Fernseher an.

Nebenbei musste sie immer wieder auf ihren Kopf fassen. Die Haarsträhne war ein ideales Spielzeug, wenn sie nervös war.

 

Am nächsten Tag war die Reaktion auf die Kurzhaarperücke geteilt. Ihre Arbeitskollegin fand das toll, wußte sie doch nicht, daß es nicht ihre echten Haare waren.

Der Chef lobte ihre brünette Mähne, die sie vorher gehabt hatte.

 

Ein paar Tage später stand sie wieder vor dem Spiegel. Sie hatte sich gewissenhaft jeden Tag den Kopf rasiert, damit keine hässlichen Stoppeln zu sehen waren. Doch die Haarsträhne war noch nicht richtig in Form.

Ein weiteres mal ergriff sie die Maschine und schnitt das Dreieck von den Seiten her zu einem fingerdicken Streifen zusammen, der sich von der Stirn bis zur Schädelmitte hinzog.

Die Stoppeln, die noch dort zu sehen waren, wo sich eben noch Haare befanden, rasierte sie mit einem Nassrasierer sogleich fort.

Dann färbte sie ein Teil der restlichen Haare von Pink auf Grün um, so daß der Streifen ein wenig bunder erschien. Anschließend fixierte sie das mit viel Gel nach oben, so daß sie ein, wenn auch schmalen und kurzstreifigen Irokesenschnitt mit 12cm Haarlänge hatte.

Jetzt sah sie noch punkiger und noch wilder aus.

Ihre Oma sah es am Abend, schüttelte ihren Kopf und dachte wohl, dass diese Marotte von ihrer Enkelin schon wieder vorbei gehen würde.

 

In der Firma setzte sie brav ihre Perücke auf. Einen Tag hatte sie Morgens nicht ganz aufgepasst und es schaute eine winzig kleine Strähne ihrer Pink – Grünen Haare vorne unter ihrem Pony hervor. Doch es hatte niemand bemerkt. Sie bemerkte es auf der Toilette, als sie sich im Spiegel betrachtete und korrigierte es.

 

Am nächsten Wochenende betrachtete sie ihren Kopf.

Es sollte nicht noch einmal passieren, daß ihr echtes Haar, vielmehr das bisschen, was davon noch übrig war, unter der Perücke auffiel.

Sie nahm eine Haarspange, fixierte eine fingerdicke Strähne auf der Schädelmitte.

Dann begann sie, von vorne bis zu der fixierten Strähne die Haare abzuschneiden.

Anschließend verteilte sie Rasierschaum auf ihrem Kopf und begann, sich die Seiten, hinten und vorne, wo sie gerade frisch die Haare entfernt hatte, zu rasieren.

Ganz vorsichtig führte sie die Klinge um die Haarsträhne herum, damit sie nicht beschädigt wurde. 

Schließlich kramte sie unter den Haarfarben, die sie hatte in einer Tasche, etwas geeignetes herauszusuchen und wollte die Haarsträhne nochmals umfärben. Diesmal von Grün – Pink auf Zartrosa, also nicht so knallig.

Sie färbte aber nicht alles um, sondern nur ein Teil, den sie mit einer Spange fixierte. 

Nach einer Einwirkzeit wandelte sich das Pink Grün in ein blasses und hässliches Rosa, das noch von grünen Haaren durchdrunken war.

Anna war begeistert! Punkiger ging es nicht mehr.

Mit ungläubigen Blicken schaute die Oma auf den wilden Kopf der Enkelin.

"Deine Haare werden ja immer weniger." stellte sie fest.

"Meine Sache Oma." fauchte Anna zurück.

Dieses Wochenende wollte sie mit einer Freundin in eine Discothek und rief bei ihr an.

Die Freundin hatte sie noch nicht in ihrem Punk Look gesehen.

Sie zog sich ein Miedertop, eine enge Jeans und High Heels an und trug in ihrem hübschen Gesicht nicht zu knapp Makeup auf.

Ihre großen braunen Augen wurden mit Lidschatten verstärkt, die Lippen mit einem Bordeauxroten Lippenstift behandelt.

Ihre Augenbrauen zupfte sie noch mal gewissenhaft, daß sie die richtige Form hatten.

Dann die Piercings nicht vergessen. Nasenring und Unterlippe.

Dann stöckelte sie zum Ausgang.

"Oma, ich bin dann mal weg. Bei Ira. Wir gehen zur Disco." sagte sie bescheid

 

"Was hast du getan, Anna?!!" sagte ihre Freundin Ira, als sie bei ihr angekommen war und vor ihrer Tür stand als Girly Punk oder wie man das auch bezeichnen möge.

"Die Haare sind weg." antwortete sie mit einem Grinsen.

"Du bist verrückt, aber irgendwie kannst du auch das tragen. Zu deinem Gesicht passt einfach alles." musste Ira dann neidvoll zugeben.

"Danke." honorierte sie das Kompliment.

"Und bei der Arbeit?"

"... hab ich eine Perücke auf. Da hat es noch niemand bemerkt. Aber ich hab noch mehr."

Sie drehte sich um und Ira konnte ihr Drachentattoo sehen.

"Cool! Ich würde mir auch so was machen lassen, aber ich trau mich nicht."  meinte Ira und betrachtete das Tattoo genauer.

Die beiden gingen bald in Richtung Disco und Anna bekam wirklich viel Aufmerksamkeit.

Einige Typen blickten sie verwundert an. Einige bewunderten ihren Mut, sich so die Haare schneiden zu lassen.

"Hab ich doch selbst gemacht." sagte sie und zupfte mit den Fingern an ihre Haarsträhne.

Ein junger Typ sagte, er steht nicht auf Punk und kahle Köpfe und wandte sich mit Schaudern von ihr ab.

Ihr war das egal, weil sie so viele Verehrer hatte. Selbst in ihrem neuen Look.

 

Die Woche verging wie im Fluge. Sie rasierte sich jeden Tag ihren Kopf, bis auf einen, da kam sie einfach nicht dazu. Das merkte sie gleich am nächsten Tag, wo ein paar Stoppeln nachwuchsen, die sie aber dann abends sofort beseitigte.

Morgens durfte sie die Perücke nicht vergessen.

Die Haarsträhne schaute nicht mehr hervor, weil sie gar nicht mehr bis zur Stirn reichte.

Sie rasierte immer erst die Seiten, hinten, vorne und dann immer weiter auf die Strähne zu.

Ganz vorsichtig führte sie die Klinge um die Strähne herum.

 

Am nächsten Wochenende betrachtete sie sich im Spiegel, die kahlen Flächen und schließlich die Haarsträhne.

"Mal schauen, ob die die noch verkleinert bekomme." dachte sie.

Die nach eine Spange und teilte die Strähne noch mal auf. Das machte allerhand Mühe, denn sie wurde jetzt so schmal, daß sie sie kaum durch die Spange bekam. Aber nach einiger Zeit schaffte sie es. Dann griff sie zur Maschine und schnitt den nicht fixierten Teil ab.

Sie entfernte die Spange. Strähnig hingen die letzten Haare als Haarparodie ganz traurig herunter. Sie waren von dem häufigen umfärben schon ganz kaputt.

Sie begann, die schmale Haarsträhne von allen Seiten mit der Maschine zu bearbeiten und immer weiter zu verkleinern.

Das wirke absurd, denn die Haarschneidemaschine wirkte wie ein riesiges Monstrum gegen den jämmerlichen Rest, der noch auf ihrem Kopf übrig war.

"Jetzt hab ich die Schnauze voll! Ab dafür!" dachte sie, fuhr mit der Maschine einmal über die Schädelmitte und ersparte sich ein weiteres mühevolles bearbeiten der Strähne.

Nur noch ein paar Stoppeln zeugten noch von ihrer einstigen Existens.

Dann schäumte sie sich ihren Kopf wieder ein und fuhr eifrig mit dem Nassrasierer über den gesamten Kopf.

Jetzt war sie dort angekommen, wo sie eigentlich hin wollte. Sie war völlig kahl.

Zum Abendbrot schaute ihre Oma sie an und bemerkte, daß sie kein Haar mehr auf dem Kopf hatte.

"Kind, willst du dir dein wundervolles Haar nicht wieder wachsen lassen?"  wollte sie wissen.

Sie hoffte sehr, daß Anna ihre Meinung vielleicht wieder ändern würde.

Diese Hoffnung erfüllte sich bis heute nicht.

Die Beziehung zwischen Anna und ihrer Oma litt darunter allerdings nicht, da die beiden einfach nicht ohneeinander konnten. Die Oma brauchte Anna, wegen ihrer Gebehinderung sowie Anna ihre Oma, weil sie noch sehr jung war...

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