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Haircutting Story: Janes Ungeduld

Vielen Dank, Stefan, fuer deine Geschichte.

Janes Ungeduld

 Autor Stefan von Deutschland

Sie erinnerte sich genau.

Es war bei einem Freund in seiner Wohnung. Sie waren nicht allein, denn ein paar Freunde waren auch dabei.

Damals hatte sie extrem kurze Haare, naja, eigentlich war sie völlig kahl.

Sie hatte sich lange vorher ihre schulterlangen Haare geschoren, mochte diesen Style und behielt ihn gleich bei.

Kahlköpfig saß sie unter 3 jungen Männern, die sie nur mit einer Glatze kannten. 

Sie spielten Poker. Nicht um große Geldbeträge, sondern um Cent oder, wenn jemand verliert, sollte er als Spieleinsatz eine Aktion machen. 

Sie hatte 5 Karten in der Hand und ihr Blatt war nicht schlecht.

Torsten schob wieder Geld in die Mitte. Nur die zwei waren noch im Spiel.

Jane wollte mithalten, doch sie hatte kein Kleingeld mehr in ihrem Portemonaie.

Sie hatte drei 10. Damit musste sie einfach gewinnen.

"Irgendwelche Vorschläge, was ich denn machen soll, wenn ich dieses Spiel verliere?" fragte sie in die Runde und zupfte in ihren Karten herum.

"Verwette deine Glatze. Ich möchte, daß du 18 Monate lang deine Haare wachsen lässt. Wenn sie dir nicht gefallen, kannst du sie wieder abschneiden, aber erst nach 18 Monaten." schlug er vor.

Jane überlegte.

"Naja, bei meinem Blatt muss ich das ja gar nicht. Also Hose runter!" forderte sie auf.

Er legte die Karten nach und nach hin.

Full House mit drei Assen und zwei Sieben. Sie warf  ihre Karten auf den Tisch und fluchte.

Torsten grinste: "Auf die Rückkehr deiner Haarpracht. Bin gespannt, wie du nach 18 Monaten aussiehst" und hob sein Glas Bier hoch...

 

18 Monate war das her und am nächsten Tag war der Stichtag, wo sie ihren Spieleinsatz dann eingelöst hatte und sich endlich wieder die Haare abschneiden lassen konnte.

Sie war süße 1,60m groß mit einer zierlichen Figur. Das ihre Beine nun dabei nicht die längsten waren, tat ihrem Aussehen nicht unbedingt einen Abbruch.

Über linke Schulter und Arm hatte sie mehrere Tattoos stechen lassen. Das gab ihr eine ein Hauch von Unangepasstheit und Rebellion.

Sie war ein dunkler Typ, fast südländisch mit einem braunen Teint, ohne daß sie ständig ein Sonnenstudio besuchen müsste.

Sie hatte ein hübsches Gesicht, oval, mit hohen Wangenknochen und einer geraden, schmalen Stuppsnase, einen sinnlichen Mund mit vollen Lippen, dazu braune Augen, verziert mit gezupften Augenbrauen und im Moment ja, langes schwarzes Haar, daß sie mit Haarspangen vorne und an den Seiten, sowie hinten mit einem Haarknoten fixiert hatte.

Wenn sie es offen trug, waren sie noch 15cm über Schulterlänge. Ihre Haare wuchsen schnell, und so lang hat sie sie noch nie getragen.

Sie war die ganze Zeit über nicht beim Friseur gewesen, wie ausgemacht, so wollte sie sie nicht offen tragen, weil kein Haarschnitt drin war, sondern einfach nur lang über ihre Schultern hingen.

Sie freute sich schon auf den nächsten Tag...

 

Jane verlor keine Zeit. Sie hatte frei und machte sich auf dem Weg in den nächsten Friseursalon. Jetzt konnte sie diese langen Haare endlich wieder abschneiden lassen.

Sie öffnete die Tür und setzte sich in den Wartebereich.

Sie hatte bordeauxroten Lippenstift aufgetragen und ihre Augen mit dunklen Lidschatten vergrößert. Sonst war sie mit Make Up sparsam, weil sie es eigentlich nicht nötig hatte.

Sie konnte vom Wartebereich aus in einem großen Spiegel, der auf der gegenüberliegenden Wand aufgehängt war, betrachten.

Es saß noch ein junges Mädchen neben ihr, sowie ein älterer Mann.

Beide waren noch vor ihr dran. Sie musste sich gedulden.

"Der nächste bitte." rief der Friseur auf und das Mädchen stand auf. Sie setzte sich in den Friseurstuhl und ließ sich von ihren langen Haaren die Spitzen schneiden. Das konnte ja nicht lange dauern.

Eine Friseuse rief den nächsten auf. Jetzt stand der ältere Herr auf und begab sich zu dem Stuhl, den sie ihm zuwies.

Er wollte an den Seiten und hinten kurz, im Nacken ausrasiert und die Deckhaare länger.

Jane wartete und betrachtete sich weiter im Spiegel und überlegte.

Schließlich nahm sie eine Zeitschrift, um sich die Zeit zu verkürzen.

"Der nächste." rief der Friseur auf, der sich um das Mädchen gekümmert hatte, die nun fertig war.

Janes Herz pochte ein wenig. Wie würde er auf ihren Wunsch reagieren, sich eine Glatze schneiden zu lassen?

"Wie soll es denn sein?" stellte er wie gewohnt als Frage, um auf den Wunsch der Kundin eingehen zu können.

"Ich will eine Glatze." sagte sie und lächelte linkisch, weil sie um den rebellischen Sinn ihres Wunsches wusste und die Dramatik der Veränderung verstand.

"Bist du sicher? Möchtest du wirklich alles ab?" fragte er nach, denn er glaubte an einen schlechten Scherz, doch Jane nickte bestätigend. Sie war fest entschlossen, endlich zu einer Glatze zurückzukehren nach 18 Monaten.

Der Friseur entfernte erst die Haarspangen an Front und Seiten und das Band um den Haarknoten am Hinterkopf. Er kämmte das lange Haar durch und überlegte.

"Ist es lange gewachsen bis heute? Wie lange warst du nicht mehr beim Friseur?" wollte er neugierig wissen.

"Das ist lange her. Ich hab das sonst selbst geschnitten. Vor 18 Monaten das letzte mal. Ist das Haar denn in einem so schlechten Zustand?" stellte sie als Gegenfrage.

"Nein. Überhaupt nicht. Du hast sehr schönes Haar. Es wäre nur schade drum. Ich könnte es erst mal an den Spitzen schneiden, waschen und legen. Kostet nichts extra. Danach kannst du immer noch überlegen, ob du sie komplett abschneiden lassen willst." schlug er vor.

Jane überlegte kurz.

"Danke nein. Aber wenn du unbedingt deine Zeit verschwenden willst, denn hinterher kommt eh alles ab." lehnte sie nur halbherzig ab und der Friseur nutzte die Chance, sich an ihren Haaren auszutoben.

Er schnitt erst die Spitzen ein wenig ab, so daß eine Linie zu erkennen war.

Mit gelangweilter Mine betrachtete Jane das Tun des Friseurs. Sie verdrehte die Augen.

"Warum schneidest du nur die Spitzen?" wollte sie wissen.

"Ich dachte, du wärst damit einverstanden, daß ich erstmal ein wenig abschneide." antwortete der Friseur.

"Da bin ich mir nicht so sicher! Ich will alles ratzekahl. Warum machst du das nicht jetzt?" wurde sie ungeduldig.

"Was jetzt machen?" war seine Gegenfrage.

"Eine Glatze. Jetzt. Sofort. Comprende?" antwortete sie und betonte jedes einzelne Wort, als ob sie mit einem geistig zurückgebliebenen spricht, der es nicht schafft, sie zu verstehen, wenn sie in einer normalen Geschwindigkeit spricht. Und sie konnte schnell sprechen!

Doch der Friseur setzte mit seiner Arbeit fort.

Als er mit dem Spitzenschneiden fertig war, holte er das Waschbecken heran und wusch ihre Haare.

"Ich behandle es mit einem Spezialshampoo. Damit bekommst du mehr Volumen in dein Haar." erklärte er und wühlte mit seinen Fingern das Shampoo durch ihr nasses Haar bis es durch und durch von Schaum bedeckt war.

Jane nahm es zur Kenntnis, änderte aber nichts an ihrem Entschluss.

Es musste erst mal ein wenig einwirken.

Dann spülte er den Schaum aus den langen Haaren.

Jetzt kam der Föhn dran. Mit einem lautem Surren führte er ihn durch ihre Haare. Es dauerte bei der Länge, bis sie trocken waren.

Jane wurde nun ungeduldig.

"Jetzt hab ich aber die Faxen dicke. Du brauchst wirklich nichts anderes zu kümmern als mir die Haare ratzekahl abzuschneiden." meinte sie, ein wenig unwirsch.

"Ja doch." meinte er und machte weiter.

"Machst du das denn im Moment?" bohrte sie noch mal nach, denn sie wollte es nicht dabei belassen und nicht mehr länger warten.

"Nein. Im Moment noch nicht." antwortete er und föhnte weiter.

Als die Haare endlich trocken waren, kämmte er sie noch mal durch.

"Ich möchte, daß du mir den Schädel kahl rasierst. Und zwar jetzt" meinte sie, etwas leiser und fast leidend, doch er meinte, er wolle es erst noch vollenden.

Der Friseur hatte Recht behalten. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Mit viel Volumen fiel das Haar über ihre Schultern und war immer noch 10cm länger. Er hatte es links gescheitelt und die Haare vorne etwas nach hinten gekämmt, so daß ihr Haaransatz zu erkennen war. Es war traumhaft aus. Er nahm den Umhang ab.

"Bitte. Sieht doch toll aus. Es fertig. Willst du es immer noch abschneiden?"

kommentierte er und bat sie aufzustehen und sich vor dem Spiegel zu drehen.

Ein wenig genervt erhob sie sich und stand vor dem Spiegel. Sie trug ein Trägertop und eine enge Jeans. Der Friseur hielt einen zweiten Spiegel hinter ihr, so daß sie es von hinten sehen konnte.

Obwohl sie sowieso schon entschlossen war, das ganze abschneiden zu lassen, schaute sie es sich geduldig an. Sie zupfte ein wenig mit ihren Fingern in das Haar, ließ das ganze aber unkommentiert.

Sie schaute sich um, bemerkte die Blicke der wartenden Kunden, der Friseure, die ihr sagten:

"Du bist verrückt, wenn du sie abschneidest."

"Moaaaaahhhhh,", stöhnte sie genervt, "Spießer! Ich schneid sie lieber selber ab." schimpfte sie, stöckelte schnellen Schrittes aus dem Salon und hinterließ die anderen ratlos.

Daß sie dabei die Spangen und das Haarband vergessen hatte, machte nichts, weil sie es eh nie wieder brauchte.

Auf dem Rückweg nahm sie den Bus und setzte sich auf dem hintersten Platz.

Genervt strich sie mit den Fingern in ihr Haar.

Ihr mit Tattoos übersäter Arm und die französisch manikürten Fingernägel wirkten wie ein Gegensatz.

In der nächsten Station stieg der schüchterne Max hinzu. Er war überhaupt kein Frauentyp, aber harmlos und immer nett.

"Hallo Jane." sagte er leise, fast flüsternd und schaute sie fragend an, als ob er damit fragen wollte, ob er sich zu ihr setzen dürfte.

"Hallo Max. Nimm platz und schlag keine Wurzeln im Gang." sagte sie, fast im Befehltston.

den er offensichtlich brauchte.

Er nahm platz und schaute sie an. Sie hatte nicht, wie gewohnt, die Haare streng zurückgebunden und mit Haarspangen fixiert, sondern trug sie offen.

Und wie ihm das gefiel!

"Warst du beim Friseur? Du trägst dein Haar anders. Sieht echt toll aus." wollte er ein Kompliment machen, aber er wusste nicht, daß er damit bei ihr ins Fettnäpfen getreten war.

"Halt bloß die Klappe! Ich möchte nicht darüber reden!" fauchte sie ihm an.

Sie bemerkte, daß er zusammenzuckte, denn er war sehr sensibel.

"Ja ich war beim Friseur." beantwortete sie seine Frage und lächelte ein wenig.

Der schüchterne Max schaute nach unten.

"Hast du Lust, heute abend einen Film zu schauen? Ich hab mir eine tolle DVD gekauft. "

schlug sie vor und sein Herz pochte. Er war überrascht von ihrer Initiative und ihrer plötzlichen Freundlichkeit. Die Wahrscheinlichkeit war 1:1000000, daß so ein hübsches Mädchen ihn einlud.

"Ja gern." stimmte er zu und nickte dabei.

Sie stiegen an der Haltestelle aus, die nicht weit von ihrer Wohnung lag und gingen zu dem Block, wo sie wohnte.

Es war ein typischer 60 Jahre Stil, roter Backstein und weiße Fenster, schlicht und einfach, und bezahlbare Mieten. Für Jane ein Argument, hier zu wohnen.

In der Wohnung angekommen, warf sie ihr Schlüsselbund auf den Couchtisch und bat Max, auf der Couch platz zu nehmen.

"Ich muss erst mal ins Bad. Mir die Haare machen. Vielleicht gehen wir nachher noch in eine Kneipe, wenn du magst. Oder in eine Disco. Was hälst du davon?" schlug sie vor und stöckelte in Richtung Bad.

"Ja Ok." stimmte er zu und bewunderte ihren Anblick von hinten. Ein Teil des Rückens war zu sehen, den ihr Trägertop nicht verdeckte. Ihre Jeans betonten ihre Figur.

Ihre mit Tattoos übersäte linke Schulter und Arm gaben ihr etwas rebellisches, was ihm imponierte.

 

Im Bad schaute sie im Spiegel.

Sie nahm den Lippenstift aus dem Regal und zog die Lippen nach. Schließlich noch Lidschatten für die Augen. Ein wenig Make Up, wenn sie nachher ausgehen wollten.

Dann nahm sie aus der Schublade der Kommode die Haarschneidemaschine, die sie 18 Monate nicht gebraucht hatte, steckte sie in die Steckdose und schaltete sie ein. Ein surren war zu hören.

Mit der linken Hand hielt sie ihre Haare nach hinten, mit der rechten führe sie die Maschine an ihre Stirn und zog sie durch bis zum Hinterkopf.

Jetzt war ihre Mähne oben zweigeteilt. Die Haare fielen nach hinten herunter.

Dann zog sie, als ob sie es besonders eilig hatte, hecktisch mit der Maschine ein paar Bahnen bis zum linken Ohr. Ein paar Haare blieben noch stehen, doch das ignorierte sie vorerst und fuhr auf der rechten Seite fort und zog hecktisch ein paar mal mit der Maschine durch bis zum rechten Ohr. Ihre schöne Mähne war jetzt völlig zerschnitten.

Dann nahm sie die langen Haare von der linken Seite des Hinterkopfes und fuhr mit der Maschine von unten gegen das Haar. Ihr rechter Arm war von langen Haaren übersät, doch sie entfernte sie nicht, denn sie wollte keine Zeit verlieren und diese Haare endlich loswerden, also schwangen sie mit jeder Bahn mit, den sie mit der Maschine zog.

Jetzt war sie schon zu 90% geschoren und führte die Maschine jetzt zur rechten Seite und fuhr hecktisch durch das lange Haar.

Schließlich war noch hier und da ein paar Haarstreifen als trauriger Rest übrig, die sie jetzt entfernte, bis nur noch ein paar Stoppeln auf dem Kopf übrig waren.

Innerhalb von wenigen Minuten waren die Haare, die 18 Monate gebraucht hatten, um so lang zu werden, von ihrem Kopf geschoren.

Jetzt wurde sie etwas ruhiger, strich sich langsam mit der linken Hand über die Stoppeln und lächelte zufrieden.

Sie wedelte mit ihren Fingern über Schulter und Arme und strich damit die Haare herunter, so daß sie zu den anderen auf dem Boden fielen.

Sie suchte den Rasierschaum und den Nassrasierer.

"Wo ist das denn abgeblieben?" dachte sie und schaute sich um.

Sie machte die Badezimmertür auf und ging ins Wohnzimmer.

Max saß noch immer auf der Couch. Als er sie erblickte und auf ihrem Kopf nur noch ein paar Stoppeln sah, wirkte er wie erstarrt.

"Du hast deine Haare..... a.... abgeschnitten." stammelte er.

"Ja und?" sagte sie gleichgültig und fluchte, weil sie den Nassrasierer nicht finden konnte.

Sie öffnete hektisch die Schubladen der großen Kommode, die an der Wand in ihrem Wohnzimmer stand, und wühle mit den Händen darin herum. Schließlich wurde sie fündig.

"Aaaahhh. Da hab ichs!" kommentierte sie zufrieden und legte es auf dem Couchtisch.

"Kannst du mir mit dem Handfeger die Haare vom Rücken fegen? Ich seh da nicht so gut." fragte sie ihm fast beiläufig, legte den Nassrasierer, die Klingen und den Schaum ins Bad und kam mit einem Handfeger wieder, drehte sich mit dem Rücken zu ihm und reichte ihm den Handfeger.

Max stand langsam auf, nahm ihr den Handfeger aus der Hand und fegte damit vorsichtig auf ihrem Rücken entlang.

"Du kannst auch doller. Ich bin nicht aus Zucker!" forderte sie ihm auf und er drückte etwas mehr auf und fegte, bis er keine Haare mehr sehen konnte.

"Danke." meinte sie und ging wieder ins Bad, nahm die Dose Rasierschaum, drückte auf dem Knopf und mit einem Zisch kam Rasierschaum heraus, den sie auf ihrem Kopf verteilte.

Max kam vorsichtig hinterher und schaute ins Bad.

Er hatte noch nie gesehen, wie eine Frau sich den Kopf rasierte.

"Warum hast du..... sie abgeschnitten?" stotterte er hervor.

"Ganz einfach. Weil ich es so will und weil es mir so gefällt."

Sie kannte Max erst seit einem Jahr und er hatte sie noch nicht kahl gesehen. Daran hatte sie gar nicht gedacht.

"Ich hab das normalerweise so. Vor 18 Monaten hatte ich lange eine Glatze. Ich konnte mich schon gar nicht mehr an meine Haarfarbe erinnern. Leider hatte ich ein Pokerspiel verloren und musste sie mir bis heute wachsen lassen. Aber ab heute ist es wieder Geschichte! Mein Kopf wird heute kahl und BLEIBT auch kahl und damit basta!" erlärte sie ihm und begann inzwischen, um ihre Worte zu unterstreichen, eifrig mit dem Rasierer über dem Schaumteppich auf ihrem Kopf zu fahren, um auch noch die letzten Stoppeln zu entfernen.

Erst hatte sie ein Streifen auf der rechten Schädelhälfte von Schaum und Stoppeln befreit, dann fuhr sie bis zur Mitte fort. Dann machte sie in der rechten Schläfengegend weiter und zog die Klinge ein paar mal auf der gleichen Stelle, denn sie merkte, dass noch ein paar Stoppeln Widerstand leisteten und nicht verschwinden wollten.

"Mist! Der ist stumpf und kriegt nicht alles weg! Reich mir mal die Packung mit den Klingen!" befahl sie ihm und er reichte ihr die Schachtel aus Pappe, wo die Klingen eingepackt waren.

Dann wechselte sie die Klinge aus und machte weiter.

Sie führte die Klinge noch am Hinterkopf, um auch dort die Stoppeln zu beseitigen.

Schließlich spülte sie den Restschaum mit Wasser ab und tupfte ihren Kopf mit einem Handtuch ab.

"Du siehst mit langen Haaren so ..... gut aus. Wirst du sie wieder.... wachsen lassen?"

stammelte er und schaute ihr weiter zu.

"Nevermore!" antwortete sie auf englisch und meinte "niemals wieder".

"Wenn du ein Andenken an meine Haare haben willst, kannst du dir ja welche vom Boden nehmen, da liegen ja genug." meinte sie, eher scherzhaft, doch er nahm Handfeger und Schaufel und fegte die Haare vom Fußboden, bis es sauber war, und warf es in den Müll, bis auf eine Strähne.

"Die .... nehm ich mir." stotterte er und packte sie in eine Schachtel, die er im Papiermüll fand.

 

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